faultier/sloth

Als sympathische Allegorie für Langsamkeit und Ästhetik entgegen der Leistungsgesellschaft vergleichen Florian Bögner und Zinnia Nomura das Leben des Faultiers mit dem Leben von Artistinnen und Künstlerinnen. Wie werden die Lebensräume bedroht? Wie geht das Faultier damit um?
Im Stil einer Naturdokumentation der BBC nimmt der Sprecher das Publikum mit auf eine Reise in den Dschungel zum Alltag der Faultiere. Gespickt mit Fakten über das Faultier erleben
Zuschauende zwei Faultiere am Vertikalseil und Trapez. Doch die Tiere sind durch Menschen bedroht und kämpfen auf ihre ganz eigene Weise dagegen an.
Mit Humor und Dramatik behandelt das Stück Themen zu Umwelt und Artenschutz, Leben nach dem Tod, Leben als Künstler:innen, Langsamkeit und Entschleunigung.
Der Prozess war gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. #takeheart

Dauer: 30 Minuten
Sprache: Englisch oder Deutsch

2 Hängepunkte im Abstand von 2-3 Metern für Tanztrapez und Vertikalseil. Mindesthöhe: 5 Meter.
Lichtdesign liegt vor.

Konzept/Artistik: Florian Bögner, Zinnia Nomura
Stimme: Paul Miller
Outside-Eye: Lena Fritschle, Elif Sözer
Kostüm: Odile Hautemulle
Sounddesign: Robin Plenio
Lichtdesign: Sebastián Bluck
Video/Fotos/Trailer: Luca Scarpati